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Pieschen Goes München! – Jugendliche auf den Spuren der Franziskaner

Eine Abordnung unserer Pieschener Jugend besucht München

Irgendwann während der RKW schlägt der neue Jugendreferent Franz Josef Herzog aus heiterem Himmel vor, dass man ja mal nach München fahren könnte. Klingt gut? Dass aus “Gesagt” auch “Getan” wird, ahnt noch niemand. Doch Franz Josef Herzog organisiert die viertägige Reise mit Leichtigkeit, er lebte selbst zwei Jahre als Franziskaner in München.
Und so machte sich eine 13-köpfige Gruppe der Pieschener Jugend auf den Weg nach München.
Das Ziel: Nicht nur die sogenannten Touri-Ziele, sondern ganz bewusst auch andere Winkel von München.
So befasste sich die Jugendgruppe einen halben Tag mit der Schere zwischen Arm und Reich und warum dies gerade in München ein großes Problem ist. Damit verbunden war auch der Besuch einer Suppenküche für Obdachlose, in der neben einer warmen Mahlzeit auch Lebensmittel für die restlichen 22 Stunden des Tages ausgegeben werden. In Gesprächen mit Obdachlosen bekamen die Jugendlichen dabei eine ganz neue Perspektive und gingen auch anschließend sehr viel aufmerksamer durch die Münchener Innenstadt.
Die Gruppe besuchte auch den ehemaligen Arbeitsplatz von Franz Josef Herzog, die Unterkunft “Omnibus” neben der Spezialklinik für Kinder. Hier haben Eltern die Möglichkeit kostenlos zu übernachten, damit sie auch über mehrere Wochen ihren Kinder beistehen können, die an schweren Krankheiten leiden. Auch dieses Projekt wird von den Franziskanern getragen, deren Gastfreundschaft dadurch sehr verdeutlicht wird.
In der restlichen Zeit erkundeten die Pieschener die Stadt. Jeder auf seine Weise. Die Mädels auf der Shoppingmeile, die Jungs testeten einigen bayrische Biere, denn das darf natürlich nicht fehlen, wenn man schon mal in München ist.
Ein kulturelles Aufeinandertreffen fand mit einer ebenso fröhlichen Jugendgruppe der Gemeinde Sankt Anna statt. Sehr schnell war klar: Die Münchener müssen auch mal nach Dresden kommen. Und wer weiß, vielleicht wird ja aus dem “Gesagt” ein “Getan”.
Thaddäus Walsch, 19. 10. 2017