Das ist das Ende …

Das allerletzte VanillekipferlDas allerletzte Vanillekipferl

… so denken wir hin und wieder.

Manchmal kann man das Ende etwas herauszögern, wenn man zum Beispiel die Weihnachtszeit bis zum vorkonziliaren Abschluss ausdehnt. Gerade auch, weil sie dieses mal so kurz war. Es ist schön, wenn am 8. Januar noch nicht alle Sterne verschwunden sind.

Aber eigentlich verpasst man auch immer etwas Neues, wenn man dem Alten zu lange nachhängt.

Maria Lichtmess zum Beispiel, oder besser das „Fest der Darstellung des Herrn“, wie es korrekt heißt. Um 19:00 Uhr ist Gottesdienst, der Chor wird da sein und singen, Sie können Ihren Kerzenvorrat des Jahres für die Segnung mitbringen und am Schluss gibt es den Blasiussegen.

Da Weihnachten nun einmal vorbei ist, können wir vielleicht aus dem Fest am zweiten Februar neue Kraft schöpfen?

Vieles werden wir noch aufgeben müssen. Manches ahnen wir, manches wissen wir, manches kommt überraschend. Wenn wir uns Gott anvertrauen, sind wir bei jedem Verlust in seiner Hand geborgen und können mutig und mit Hoffnung auf das Kommende schauen.

Egal, ob gerade Lichtmess oder Sankt Martin ist.

Christoph Nitsche