Kategorie: Beiträge

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Morgengebet der Kirche – die Laudes

Stundenbücher

In St. Josef wird es ab dem 1. April 2018 eine Weiterentwicklung der Gottesdienstordnung geben. In Zukunft wird die Gemeinde die Möglichkeit haben, an jedem Freitag um 8 Uhr in der Werktagskapelle die Laudes (Das Stundenbuch der Weltkirche) gemeinsam zu beten. Sollte es außerdem einmal sein, dass unser Pfarrer Posielek einen Gottesdienst von Dienstag bis Donnerstag aus terminlichen Gründen oder wegen Urlaub nicht halten kann, wird dennoch statt der Hl. Messe die Laudes gebetet, auch in der Werktagskapelle.
Die Termine für den Monat April sind folgende:

Dienstag, 3.4.
Mittwoch, 4.4.
Donnerstag, 5.4.
Freitag, 6.4.

Freitag, 13.4.

Dienstag, 17.4.
Mittwoch, 18.4.
Freitag, 20.4.

Freitag, 27.4.

Wir alle sind dazu herzlich eingeladen.

Was bleibt?

Was bleibt, wenn die Geschenke ausgepackt und die Feste gefeiert sind? Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; [1Kor 13, 13] Entdecke ich meinen Glauben immer neu im Hören auf Gottes Wort? Werden Andere von meiner Hoffnung angesteckt? Ist meine Liebe für meine Mitmenschen spürbar? Und was bleibt von mir? Der Herr spricht: ... wer den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit. [1Joh 2,17]

Was bleibt,
wenn die Geschenke ausgepackt
und die Feste gefeiert sind?

Für jetzt bleiben
Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
[1Kor 13, 13]

Entdecke ich meinen Glauben immer neu im Hören auf Gottes Wort?
Werden Andere von meiner Hoffnung angesteckt?
Ist meine Liebe für meine Mitmenschen spürbar?

Und was bleibt von mir?

Der Herr spricht:
… wer den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.
[1Joh 2,17]

Der Herr spricht:
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe,
der bringt reiche Frucht;
[Joh 15,5]

Der Herr spricht:
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt,
der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.
[Joh 6,56]

„Steck dein Schwert weg! …“

Stoppt Waffenexporte!

„Steck dein Schwert weg! …“

Während in Amerika aktuell die Schüler gegen Waffen und Trump revoltieren, (und das zu recht!!) hat unsere VG-Jugend am 26.02. eine Mahnwache in der Innenstadt gehalten. Die Organisation „Aktion Aufschrei – Stopp den Waffenhandel“ hat an diesem Tag bundesweit aufgerufen (seit 2011) weiter an der Vision festzuhalten, dass aus Deutschland keine Waffen exportiert werden dürfen. Eine Vision, die fast wie eine naive und romantische Vorstellung ist.

Dennoch haben wir uns mit einigen Jugendlichen und Gemeindemitgliedern an der Prager Straße aufgestellt, um auf dieses Thema in unserer Stadt Dresden aufmerksam zu machen.

Die Forderung „Keine Waffen aus Deutschland“ geht an die Wurzel des Übels, welche aus der Herstellung von Waffen hervorgeht. Ein Grund mehr, der Entwicklung und den damit verbundenen „Nebenwirkungen“ Einhalt zu bieten. Die mächtigen Waffen-Lobbyisten in Deutschland haben nämlich nichts zu gewinnen, aber viel zu verlieren.

Wir Christen bereiten uns auf das Fest der Auferstehung vor! In der Fastenzeit lesen und hören wir die Passions-Geschichte. In dieser hören wir auch von der Verhaftung. Dort sagt Jesus: „Steck dein Schwert weg! Wer Gewalt anwendet, wird durch Gewalt umkommen.“ (Mt. 26, 51) Was für ein radikaler Verzicht auf Gewalt durch Waffen und ein Appell Jesu, die Waffe(n) nicht zu gebrauchen…
War die Mahnwache von uns der berühmte „Tropfen auf den heißen Stein“? – maybe – Dennoch ist die Vision „Kein Waffenhandel aus Deutschland“ edel und in allen Ehren zu halten, wie ich finde.

Eurer Jugendmitarbeiter Franz-Josef Herzog

Fastenzeit 2018

Fastenzeit 2018

Angebote zur Fastenzeit

Dienstag, 27. Februar, 8:00 Uhr
Ü60 Treff mit Gottesdienst, Frühstück und Kreuzweg

Freitag, 9. März, 18:00 Uhr
Familienkreuzweg

Sonntag, 11. März, 16:00 Uhr
Musikalische Fastenvesper mit den Chören der VG

Sonnabend, 17. März, 20:00 Uhr
Abend der Versöhnung (in DD-Neustadt)

Sonntag, 18. März, 9:00 Uhr
Einkehrtag

Dienstag, 27. März, 19:30 Uhr
Treffen der spirituellen Männergruppe im Pfarrhaus

Gründonnerstag, 29. März
19:00 Uhr Abendmahlsfeier, anschließend Agape
21:30 Uhr Ölbergstunde „Wachet und betet“

Karfreitag, 30. März
10:00 Uhr Kinderkreuzweg
15:00 Uhr Karfreitagsliturgie (bitte eine Blume zur Kreuzverehrung mitbringen)

Karsamstag, 31. März. 9:00 Uhr
Karmette

Currywurst und Bundestag

Gruppe

Jugendliche der VG Dresden Nord erkunden Berlin
Nach der erfolgreichen München-Fahrt im Oktober vergangenen Jahres verhärtete sich der Verdacht, dass Jugendreferent Franz Josef Herzog weitere Pläne schmiedet. Dies bestätigte sich in Form der Fahrt nach Berlin vom 12. bis 15. Februar. Auf den Weg machten sich im frisch vom Bonifatiuswerk erworbenen “Bonibus” sieben Jugendliche zwischen 14 und 18. Die Männergruppe übernachtete wieder in einem Gemeindehaus der Franziskaner.

U-Bahn
Das bunte Programm startete mit einem Besuch beim Jesuiten-Flüchtlingsdienst JRS, wo Pater Frido Pflüger über seine Arbeit in Afrika und auch in Deutschland berichtete. Direkt im Anschluss ging es ins Jüdische Museum, in die Sonderausstellung über Jerusalem und die Geschichte des Judentums. Bevor die Gruppe am Mittwoch die Friedensmoschee in Neukölln entdeckte, deckte Thomas Schimmel vom Büro für den interreligiösen Dialog einige wissenswerte Informationen zum Islam auf. Danach erlebten die Jugendlichen ein Mittagsgebet in der Moschee und unterhielten sich mit einigen Muslimen. Außerdem wurden Snacks wie Dattelriegel und Pistatientaschen verkostet.

KopftuchDer zweite Höhepunkt des Tages war eine Führung durch den Bundestag mit anschließendem Sonnenuntergangs-Szenario in der Kuppel.

Sonnenuntergang

Den Abschluss der Fahrt stellte am Donnerstagvormittag die Generalprobe zum Konzert mit Michael Barenboim in der Philharmonie dar. Von Arnold Schönberg trugen die meisten Jugendlichen (auch aus anderen Klassen und Gruppen) allerdings ernsthafte Traumata davon… Um dem entgegenzuwirken endete der Vormittag mit einer Privatführung durch alle Räume der Philharmonie, die man sonst nicht zu sehen bekommt.
Beschlossen wurde die Reise mit echter Berliner Currywurst, danach ging es wieder nach Dresden.
Die Jugendlichen freuen sich bereits auf die nächste Reise, leise hörte man Franz Josef Herzog schon Orte wie Elbphilharmonie oder Erfurter Dom flüstern. Die Nächste Jugendfahrt wird also nicht lange auf sich warten lassen…
Ludwig F. und Thaddäus W.

Musikalische Vesper in der Fastenzeit

Sonntag, 11. März 2018 16 Uhr in der „St. Josef-Kirche” Rehefelder Straße in Dresden-Pieschen Musikalische Vesper in der Fastenzeit

Sonntag, 11. März 2018
16 Uhr in der „St. Josef-Kirche”
Rehefelder Straße in Dresden-Pieschen

Musikalische Vesper in der Fastenzeit

Mit Werken von Gregorio Allegri, Heinrich Kaminski, Ernst Friedrich Richter, Johannes Weyrauch, Stefano Bernardi und Colin Mawby.

Es singen die Chöre der Gemeinden St. Franziskus Xaverius, St. Hubertus, St. Josef und St. Petrus

Birte Kulawik – Sopran
Sophia Gulde – Viola
Marco Gulde – Orgel und Leitung

Geistliches Wort
Pfarrer Thaddäus Posielek

Am Ausgang erbitten wir herzlich eine Spende für die Kirchenmusik.

Die nächsten Aktionen der VG-Jugend

  • 18.01.2018 um 15 Uhr Besuch im Sächsischen Landtag
  • 09.02. „Zuhause in der Welt“ dem ICE (Initiative Christen für Europa e.V.) um 19.30 Uhr, anschließend Deka-Party auch im Pfarrhaus Neustadt
  • Mahnwache am 26.02.2018 um 15.30 an der „Völkerfreundschaft“ – Prager Straße „Aktion Aufschrei – Stopp den Waffenexport“ Jugend geht auf die Straße und zeigt Flagge
  • 23.05.2018 REWE Team-Challenger – Jugend der VG läuft der Neugründung der Pfarrei im Herbst 2018 „entgegen“ (Anmeldung in den Jugendgruppen)

Segensorte

Erfahrungsaustausch über die Bistumsgrenzen hinaus

Um sich auszutauschen, wie es anderen so geht, die aktiv Kirche mitgestalten wollen, haben sich 5 Haupt- und Ehrenamtliche unserer VG vom 24.-25.11. nach Duderstadt aufgemacht.
Mit Teilnehmern vorwiegend aus norddeutschen Bistümern machten wir uns am Freitag Nachmittag Gedanke darüber, wo wir im Prozess der lokalen Kirchenentwicklung stehen. Nach einem biblischen Impuls (1Sam, 3,1-10) war unsere Verantwortungsgemeinschaft eingeladen, den anderen Teilnehmer unseren Weg zur neuen Pfarrei zu skizzieren. Anschließend wurde zu folgenden Themen zunächst in Kleingruppen der Austausch gesucht:
Wir sind gemeinsam über einen längeren Zeitraum auf einer Reise zu einem Ziel.

  1. Wie gestaltet sich unser Weg?
  2. Was ist unsere Vision?
  3. Wie gelingt uns Teilhabe (aus verschiedenen Blickwinkeln)?
  • Wie können sich möglichst viele Menschen an unserem Weg beteiligen?
  • Teilhabe am Leben dieser Welt: Wo werden wir als Kirche in unserem sozialen Umfeld sichtbar?
  • Gott gibt uns Anteil an seiner Wirklichkeit. Lassen wir uns auf Gott ein?
  • Gott nimmt an uns Anteil! Sind wir uns dessen auch bewusst?

Der anschließende Austausch im Plenum war sehr ermutigend, es gab hilfreiche Beispiele von anderen und auch Trost, dass viele vor ähnliche Herausforderungen gestellt sind. Das ganze wurde gekonnt, pointiert und schon fast poetisch von einer Geschichtenerzählerin (externe Journalistin) zusammengefasst.

Ein anderer Ansatz, die Veränderungen in Kirche zu sehen und anzunehmen, ist das Projekt Segensorte: „Wer von Kirche spricht, der denkt viel zu oft an Struktur und Institution, an Verkrustetes und Verschlossenes, an Vorschriften – und nicht unbedingt an Segen. Und dabei ist es doch das, was Kirche vor allem meint: Orte gesegneter Gemeinschaft – SegensOrte. Dort wo Segen geschieht, wird Gottes Gegenwart spürbar und lässt Gemeinschaft wachsen. Fragil, zerbrechlich, vorübergehend und flüchtig – aber auch lebendig und kraftvoll.“ (Segensorte.de) Das durften wir am Samstag Vormittag erleben, an dem uns ganz unterschiedliche Beispiele von Segensorten vorgestellt wurden, und wir angeregt mitdiskutieren konnten. Vorsicht, es ist sehr ansteckend!
Das war auch eine konkrete Einführung in den biblisch begründeten Auftrag für unsere zukünftige Pfarrei: „Seid ein Segen und bereitet den Weg des Herrn.“

Martin Geibel

 

Abend der Versöhnung

Abend der Versöhnung

Abend der Versöhnung ist am Samstag, dem 16.12.2017, hier in St. Josef für die ganze Verantwortungsgemeinschaft.
Wir beginnen um 18:00 Uhr mit der heiligen Messe, anschließend bis ca. 21 Uhr Eucharistische Anbetung bei meditativer Musik und adventlichen Texten und der Möglichkeit zum Empfang des Bußsakramentes, zu Gespräch und Segen. Lassen Sie sich ansprechen und bewegen!
Im Anschluss Gebetsnacht bis zum Gottesdienst 9.00 Uhr in der Werktagskapelle – Sie können einfach so nach Wunsch kommen und beten, oder Sie übernehmen die Verantwortung für eine ganze Stunde in der Kapelle, mit oder ohne Gestaltung. Dazu hängt eine Liste an der Tür der Kapelle.