Teilhaben am Mahl

Sakramentskapelle mit Kruzifix, Tabernakel, KerzenSakramentskapelle St. Josef

In jeder Eucharistiefeier in der heiligen Messe sind wir eingeladen, an dem gemeinsamen Mahl teilzunehmen, das Jesus mit seinen Jüngern am Gründonnerstag gefeiert und eingesetzt hat. Unterschiedliche Traditionen im Gemeindeleben werden diesem Gedanken mehr oder weniger gut gerecht. Einiges ist bei uns schon viele Jahre gut gelöst, etwa dass jeder eine Hostie einlegt, um seinen Beitrag am Mahl, seinen Anteil an der Feier und persönliche Anliegen in das gemeinsame Gebet hinzuzugeben.

Anderes betonen wir erst seit einiger Zeit stärker: Wir haben meist eine sehr große Hostie, damit möglichst viele an dem während der Wandlung stellvertretend erhobenen Brot teilhaben können und es keine strikte (und unnötige) Trennung in Priesterhostie und Gemeindehostien gibt. Dadurch reichen auch zumeist die zum Gottesdienst eingelegten Hostien für alle Gläubigen und es müssen keine zuvor geweihten Hostien aus dem Tabernakel hinzugeholt werden. Es ist ein gutes Zeichen der Mahlgemeinschaft, wenn alle Gläubigen Hostien erhalten können, die in dieser Eucharistiefeier geweiht wurden. Falls es dann doch einmal nötig ist, den Kelch aus dem Tabernakel zu holen, kann es aber zu einer kurzen Verzögerung bei der Kommunionspendung kommen.

Außerdem versuchen wir in letzter Zeit, immer öfter Gelegenheit zur Kommunion in beiderlei Gestalten zu geben. Auch wenn in der Hostie der ganze Christus gegenwärtig ist und man nicht weniger empfängt, sprechen doch andere Gründe für diese Form: Der Wein verweist stärker auf das Blut, das zur Vergebung der Sünden vergossen und in dem der neue Bund begründet wurde.

Ein paar ähnliche Gedanken und weiterführende Ideen zu diesem Thema können Sie auch bei katholisch.de nachlesen: Hostienschale und Kelch in XXL